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TerraMaster T6-423 NAS im Test

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Das TerraMaster T6-423 NAS bietet sechs Laufwerken und zwei M.2-NVMe-SSDs Platz. Mit zwei 2,5-Gigabit-Netzwerkanschlüssen, USB mit 10 Gbit/s und HDMI bietet es auch abseits des Intel Celeron N5095 und der 4 Gigabyte RAM interessante Optionen, die in ein Gehäuse fast komplett aus Metall verpackt sind – doch Potenzial bleibt.

Ein 6-Bay-NAS im Test

Das NAS-System TerraMaster T6-423 ist der große Bruder des bereits getesteten TerraMaster F4-423 (Test). Statt vier können bis zu sechs 3,5- oder 2,5-Zoll-Laufwerke eingesetzt werden. Am Intel Celeron N5105/N5095, 4 Gigabyte erweiterbaren Arbeitsspeicher, den beiden M.2-Steckplätzen für einen SSD-Cache oder einen SSD-Speicherpool und zwei 2,5-Gigabit-Netzwerkanschlüssen hält das System wie beim F4-423 fest, dennoch unterscheidet sich beide abseits dieser technischen Daten deutlich.

Der Celeron-Prozessor, der Hardware-Transcoding für H.264, H.265, MPEG-4 und VC-1 unterstützt, und die schnelleren Ethernet-Anschlüsse lassen trotz der größeren Anzahl an nutzbaren Laufwerken einen Vergleich zur Synology DS923+ (Test) aufkommen, die genau diese beiden Punkte zu einem unverbindlichen Preis von 630 Euro vermissen lässt. Das TerraMaster T6-423 startet hingegen für 699,99 Euro*. Hierfür erhalten Käufer neben dem T6-423 mit externem 120-Watt-Netzteil zwei Netzwerkkabel und Schrauben für die Befestigung von 2,5-Zoll-Laufwerken. Passende HDDs oder SSDs muss der Kunde wie üblich zusätzlich erwerben.

Technische Details des TerraMaster T6-423

Ein NAS aus Metall und Metall

Eingangs wurde bereits erwähnt, dass das T6-423 auf dieselbe technische Basis setzt wie das F4-423 für bis zu vier Laufwerke. Äußerlich ist das T6-423 jedoch als Tower-NAS ausgelegt und unterscheidet sich in Anmutung, Optik, Haptik und Verarbeitungsqualität deutlich vom F4-423.

Das T6-423 setzt auf Metall – überall. Das gesamte Gehäuse besteht aus Metall, die Laufwerksrahmen bestehen fast in Gänze aus Metall und auch die Front ist aus Metall. Mit 3,9 kg ohne Laufwerke bringt das NAS so ein stattliches Gewicht auf die Waage. Beim F4-423 ist zwar der größere Teil ebenfalls aus Metall, die Vorder- und Rückseite aber sind aus Kunststoff. Optisch macht das schwarz-silber Design des T6-423 zudem deutlich mehr her und lässt auch bei der Verarbeitung keine Wünsche offen. Durch nahezu nahtlos aneinandergrenzende Laufwerksschlitten ist das Design mit Abmessungen von 226,0 × 130,0 × 218,0 mm zudem kompakt.

TerraMaster T6-423
TerraMaster T6-423
TerraMaster T6-423
TerraMaster T6-423: Schrauben und klemmenlose Laufwerksrahmen
TerraMaster T6-423: Schrauben und klemmenlose Laufwerksrahmen

Auch wenn es für den Betrieb des NAS schlussendlich irrelevant ist, in was für einem Gehäuse es steckt, macht das „industrial design“ des T6-423 optisch deutlich mehr her als etwa das Kunststoffgehäuse einer DS923+.

Als Tower-NAS ausgelegt soll das T6-423 stehend betrieben werden. TerraMaster legt allerdings Standfüße bei, die an die Seite des NAS, die mit Lüftungsschlitzen versehen ist, geklebt werden können, um es auch auf die Seite zu stellen.

Zwei 80-mm-Lüfter kühlen vor allem die HDDs

Das System ist so aufgebaut, dass sich – stehend betrachtet – links die sechs Laufwerke befinden, je drei oben und unten, und in der rechten Kammer die Platine mit Prozessor, Arbeitsspeicher und M.2-Slots platziert ist. Diese rechte Kammer ist von den Laufwerken fast vollständig durch eine Metallplatte getrennt und anders als die Wand bei den HDDs auch nach außen hin nicht mit Lüftungsschlitzen versehen worden. Gekühlt wird das NAS von zwei 80 × 80 × 25 mm großen Lüftern an der Rückseite, die genau hinter den Festplatten sitzen. Auf diese Weise werden diese zwar sehr gut gekühlt, die Platine und der große passive Kühler auf dem Intel Celeron bekommen aber nur sehr wenig Luft ab.

TerraMaster T6-423: Zwei 80-mm-Lüfter sorgen für die Kühlung
TerraMaster T6-423: Zwei 80-mm-Lüfter sorgen für die Kühlung

M.2-SSDs überhitzen schnell

Im Test führt dies dazu, dass die genutzten SSDs vom Typ Seagate IronWolf 510 mit 480 GB schon im Ruhezustand schnell eine Temperatur jenseits der 60 Grad Celsius erreichen. Sobald das System belastet wird, steigt die Temperatur der ersten M.2-SSD auf 70 Grad Celsius und mehr. Das T6-423 macht darauf ab 65 °C mit einer Warnung („Festplatte überhitzt“) und einem Alarmton aufmerksam, zeigt allerdings nicht an, welche Festplatte genau zu heiß geworden ist. Dies kann man nur manuell in der Weboberfläche nachsehen, indem man sich die Werte jeder Festplatte einzeln ansieht. In der Regel drosseln SSDs ab circa 70 Grad und ihre Leistung ist stark eingeschränkt.

Die Lüfter in der T6-423 zeigen sich von den hohen SSD-Temperaturen unbeeindruckt und drehen weiter mit 1.500 bis 1.600 U/min, da die Gerätetemperatur bei rund 30 Grad verbleibt und die Temperaturen der SSDs keinen Einfluss auf die Lüfterdrehzahlen haben.

TerraMaster T6-423: Seagate IronWolf 510 als SSD
TerraMaster T6-423: Seagate IronWolf 510 als SSD

Der kritische Temperaturanstieg der SSDs im T6-423 lässt sich im Alltag fast immer verhindern, obwohl ihre Position an der Rückseite der Platine direkt hinter der massiven Außenwand sehr abgeschottet ist. Doch wird die Lüfterdrehzahl manuell von „smart“ auch „hoch“ geändert, drehen sie mit rund 2.100 U/min und die Temperatur der CPU und der M.2-SSDs sinkt etwas auf rund 54 Grad Celsius, wenn diese nicht stark belastet werden. Werden sie normal im Alltag ausgelastet, erreichen sie rund 59 °C und bleiben unter dem kritischen Wert. Unter langer Dauerlast kann die Temperatur aber auch mit hoher Lüfterstufe die 65 °C erreichen und der Alarm auslösen.

Der Temperaturanstieg in diesem Bereich lässt sich so zwar im Alltag fast immer verhindern oder zumindest deutlich verzögern, im Zweifel aber nicht dauerhaft abstellen. Dass man hier selbst eingreifen muss und die Lüfter nicht selbst schneller drehen, wenn eine Festplatte überhitzt, ist jedoch schlecht gelöst.

TerraMaster T6-423: Lüfter kühlen vor allem die 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke
TerraMaster T6-423: Lüfter kühlen vor allem die 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke

Nimmt man die seitliche Gehäuse-Abdeckung ab, fällt die Temperatur der SSDs sofort auf Werte zwischen 30 und 40 Grad Celsius. Eine sinnvolle Lösung ist dies aber nicht. Aufgrund des wenigen Platzes im Gehäuse, ist es zudem kaum möglich, einen zusätzlichen Lüfter einzubauen. Der Freiraum im oberen Bereich, um von oben einen Lüfter auf die Platine blasen zu lassen, ist weniger als 4 cm breit, und hinter der Platine hat man nur wenige Millimeter bis zur Abdeckung. Drei Lüfter-Steckplätze auf dem Mainboard hätte man dafür aber noch zur Verfügung.

TerraMaster T6-423: NVMe-SSD überhitzt
TerraMaster T6-423: NVMe-SSD überhitzt
TerraMaster T6-423: Lüfter manuell auf hohe Drehzahl stellen
TerraMaster T6-423: Lüfter manuell auf hohe Drehzahl stellen
TerraMaster T6-423: Kühlere SSD mit schnellen Lüftern
TerraMaster T6-423: Kühlere SSD mit schnellen Lüftern

TerraMaster empfiehlt, M.2-SSDs mit Kühlkörper einzusetzen oder alternativ, wie beschrieben, die Lüftersteuerung manuell auf die hohe Stufe zu stellen.

Intel Celeron N5105 und 4 GB RAM

Wie erwähnt kommt als Prozessor ein passiv gekühlter Intel Celeron N5105 bzw. N5095 aus der Jasper-Lake-Familie zum Einsatz, der vier Kerne mit einem Takt von 2,0 GHz bietet. Über Hyper-Threading verfügt er nicht, stellt also keine zusätzlichen Threads bereit. Die maximale Turbotaktfrequenz beträgt 2,9 GHz, die TDP des in 10 nm gefertigten Prozessors liegt bei 15 Watt. Die Laufwerksverschlüsselung wird per AES-NI beschleunigt. Beim Intel Celeron N5105/N5095 handelt es sich um ein beliebtes Modell für NAS-Systeme, QNAP setzt es beispielsweise in der TS-x64-Baureihe ein. Aufgrund der abgetrennten Bauweise in der T6-423 wird auch die CPU schnell über 60 Grad Celsius warm, Probleme haben sich im Test dadurch aber nicht ergeben.

TerraMaster T6-423: Intel Celeron N5095 und 4 GB DDR4
TerraMaster T6-423: Intel Celeron N5095 und 4 GB DDR4
TerraMaster T6-423: Auch zweites RAM-Modul austauschbar
TerraMaster T6-423: Auch zweites RAM-Modul austauschbar
TerraMaster T6-423: DDR4-SO-DIMM
TerraMaster T6-423: DDR4-SO-DIMM

Die ab Werk verbauten 4 GByte DDR4-SO-DIMM takten mit 2.400 MHz, die Plattform unterstützt offiziell auch Speicher mit 2.933 MHz. Eine eigene Fehlerkorrektur bietet der Speicher nicht. Auf Wunsch lässt er sich erweitern. Ab Werk ist ein einzelnes Modul verbaut, das sich um ein zweites ergänzen oder ebenfalls austauschen lässt. TerraMaster gibt an, dass zwei 16-GB-Module für insgesamt maximal 32 Gigabyte RAM verbaut werden können. Intel nennt beim Celeron N5095 16 GB als Maximum.

Um ein zweites Modul zu installieren, muss die Seite des NAS über die beiden Schrauben an der Rückseite geöffnet werden. Der RAM-Steckplatz ist dann frei an der Rückseite der Platine zugänglich, an der sich auch die M.2-Steckplätze befinden. Das ab Werk verbaute Modul ist hingegen an der Innenseite der Platine platziert. Um es zu tauschen, muss die Platine somit zunächst ausgebaut werden.

TerraMaster T6-423: Geöffnete Seite gibt Zugang auf M.2 und RAM-Slot frei
TerraMaster T6-423: Geöffnete Seite gibt Zugang auf M.2 und RAM-Slot frei

6 HDDs ganz ohne Schrauben oder Klemmen

In das TerraMaster T6-423 können sechs klassische Festplatten und SSDs eingebaut werden, die sowohl im 3,5- als auch im 2,5-Zoll-Format vorliegen können. Greift man auf 3,5-Zoll-Laufwerke zurück, werden diese einfach in den Laufwerksrahmen gelegt und halten, ohne dass man vorher seitliche Klemmhalter lösen und wieder befestigen muss. Kleine Kunststoffpins greifen automatisch in die Löcher für die Schrauben und halten die Laufwerke so ausreichend fest, um sie einzusetzen. 2,5-Zoll-Laufwerke müssen jedoch verschraubt werden.

TerraMaster T6-423: Laufwerksrahmen aus Metall
TerraMaster T6-423: Laufwerksrahmen aus Metall
TerraMaster T6-423: Platzsparendes Design
TerraMaster T6-423: Platzsparendes Design
TerraMaster T6-423
TerraMaster T6-423

Vier Optionen für die M.2-SSDs

Die bereits erwähnten M.2-Slots lassen sich nur erreichen, indem das NAS seitlich geöffnet und die Gehäusewand abgenommen wird. Die M.2-SSDs im 2280-Format werden dann direkt auf der Platine verschraubt.

Kommen NVMe-SSDs in der T6-423 zum Einsatz, kann man diese entweder für einen SSD-Cache nutzen oder aber auch einen Speicherpool mit diesen einrichten, um sie als Systemlaufwerke zu nutzen. Auch Asustor und mit der DS923+ (Test) erstmals auch Synology erlauben eine Nutzung der M.2-SSDs als Speicherpool, bei Synology ist man aber auf SSDs von Synology selbst limitiert.

TerraMaster T6-423: SSD-Cache

Nach dieser grundsätzlichen Entscheidung über den Einsatz der SSDs, kann man sich beim Einsatz als SSD-Cache noch zwischen drei Modi entscheiden. Der SSD-Cache kann nämlich entweder im „Balance-“, „Nur-Lese-“ oder „Lesen-Schreibmodus“ konfiguriert werden. Im Balance-Modus werden Daten auch direkt in den Cache geschrieben, aber auch auf die Festplatten. Als Verbund für den Cache kann zwischen RAID 0 und RAID 1 gewählt werden. Zudem kann für einen Lese-/Schreib-SSD-Cache eingestellt werden, dass kontinuierliche Lese- und Schreibvorgänge direkt über die Festplatten vorgenommen werden, um den Cache zu schonen.

HDMI, USB, 2,5 GbE, kein PCIe

Alle zusätzlichen Anschlüsse sind an der Rückseite des T6-423 platziert. Bei beiden USB-A-Anschlüsse sind nach USB 3.2 Gen 2 ausgelegt, sie bieten also bis zu 10 Gbit/s – wie schnell sie im Alltag sind, werden die Benchmarks noch zeigen.

TerraMaster T6-423: USB, HDMI und 2,5 GbE an der Rückseite
TerraMaster T6-423: USB, HDMI und 2,5 GbE an der Rückseite

Darüber hinaus verbaut TerraMaster erneut einen HDMI-Ausgang, der maximal die 4K-Auflösung mit bis zu 60 Hz unterstützt. Schließt man an diesen einen Monitor an, kann man den Boot-Vorgang und das Linux-Terminal beobachten. Mit angeschlossener Tastatur hat man so direkten Kommandozeilen-Zugriff auf das Linux-System. Eine grafische Oberfläche startet jedoch nicht, um den HDMI-Ausgang darüber hinaus auch für die Wiedergabe von Videos, Fotos oder gar zum Surfen im Internet zu nutzen. Hier fehlt es weiterhin an einer entsprechenden Anwendung auf dem NAS, wie sie QNAP und Asustor mit der HD Station und Portal beispielsweise seit Jahren bieten. Die verfügbare App „Multimedia Server“ dient nur zum Streamen und Transkodieren von auf dem NAS gespeicherten Inhalten an andere Geräte, aber nicht zur direkten Ausgabe. Hierfür wird aber auch Plex geboten, worauf die meisten für diesen Zweck zurückgreifen dürften.

Auch die beiden 2,5-Gigabit-Schnittstellen sind an der Rückseite platziert. Sie lassen sich per Link Aggregation auch zu einem Bond verbinden, wobei zwischen Adaptive Load-Balancing, das vom Switch nicht unterstützt werden muss, 802.3ad, das vom Switch unterstützt werden muss, und einer XOR-Verknüpfung gewählt werden kann. Der Einbau einer PCIe-Erweiterungskarte, um etwa 10-Gigabit-Ethernet oder weitere M.2-Steckplätze nachzurüsten, ist im T6-423 allerdings nicht auch noch möglich.

TOS 5 mit btrfs, WORM und Virtualisierung

Nach der Montage der Laufwerke und dem Verbinden des NAS mit dem Netzwerk kann mit der Einrichtung gestartet werden. Am einfachsten ist es, über den Browser tnas.local aufzurufen, um auf die Weboberfläche des Betriebssystems TOS 5 zuzugreifen.

TerraMaster T6-423: Systemsteuerung
TerraMaster T6-423: Systemsteuerung

Wie beim NAS üblich, muss zunächst ein Speicherpool eingerichtet werden, wobei der Nutzer bei mehreren Laufwerken einen passenden RAID-Verbund wählen muss. Beim Einsatz von vier oder mehr Laufwerken kann neben RAID 0, RAID 1 und RAID 5 auch RAID 5 + Hot Spare, RAID 6 oder RAID 10 gewählt werden. Es lassen sich aber auch mehrere RAIDs mit jeweils 2 oder 3 Laufwerken einrichten. Als Dateisystem kann neben ext4 auch btrfs gewählt werden, was vorausgewählt ist. Das Copy-On-Write-Dateisystem weist eine implementierte Integritätsprüfung auf, die die Datensicherheit erhöht und Datenkorruption verhindert. Darüber hinaus ermöglicht btrfs die Erstellung von Snapshots, so dass gelöschte Daten wiederhergestellt werden können. Welche RAID-Konfiguration dabei zum Einsatz kommt, spielt für die zur Verfügung stehenden Funktionen keine Rolle.

TOS 5 unterstützt bereits WORM-Ordner (write once, read many), die Synology im nächsten Jahr mit DSM 7.2 einführen möchte. In derartigen Ordnern werden Daten vor Manipulation geschützt, indem diese für einen festgelegten Zeitraum nicht geändert oder gelöscht werden können.

TerraMaster T6-423: WORM-Ordner
TerraMaster T6-423: WORM-Ordner

Mit TOS 5 ist das System von TerraMaster zwar deutlich zugänglicher und intuitiver geworden, allerdings gibt es immer noch viele Bereiche, die besser gelöst werden könnten. Dies fängt schon damit an, dass immer nur ein Tab für alle Menüs aus der Systemsteuerung offen sein kann, so dass man immer wieder zurücknavigieren muss, obwohl man gerne mehrere Funktionen gleichzeitig öffnen würde. Und passt man die Größe des Fensters an, ist es beim nächsten Öffnen wieder klein. Zudem sind viele Fenster bei Änderungen und beim Laden immer wieder kurz ausgegraut, bis die Daten abgerufen oder verarbeitet sind und dann auch angezeigt werden. Hier sind andere Systeme deutlich schneller und lassen weniger lange auf die Anzeige warten.

Auch beim Wechseln des Speicherpools sollte man dem System etwas Zeit geben, die Operation im Hintergrund abzuschließen, da man sonst direkt nach dem Löschen eines Speicherpools noch keinen neuen erstellen kann.

Auch beim SSD-Cache könnten die Beschreibungen eindeutiger sein. Denn wenn man sich wundert, dass beim SSD-Cache kein Volumen zur Auswahl bereitsteht, für das der Cache genutzt werden soll, kann dies einfach daran liegen, dass im Speicherpool noch kein Volumen erstellt wurde. Diese Erklärung findet man an dieser Stelle in TOS aber nicht, sondern man muss selbst darauf kommen. Es sind diese Kleinigkeiten, die TOS 5 dann doch deutlich von den Betriebssystemen wie Synology und QNAP unterscheiden, sich jedoch summieren.

App-Pakete zur Erweiterung

Dennoch gilt, dass auch TerraMaster inzwischen sehr viele der im Alltag wichtigen Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten direkt im System bietet. Wer zusätzliche Funktionalität nutzen möchte, kann weitere Software aus der Oberfläche heraus installieren, wozu neben dem Plex Media Server auch Anwendungen wie Docker, Git oder Python oder Backup-Apps für Amazon S3 zählen.

TerraMaster T6-423: Zusätzliche Pakete

Dabei bestätigt sich abermals, dass nicht alle App-Pakete auf aktuellen Anwendungsversionen basieren. Git verharrt beispielsweise weiterhin auf dem Stand von November 2021, mit Python 3.10.6 und PHP 8.1 stehen aber durchaus auch aktuellere Pakete bereit als es bei Synology der Fall ist, während MariaDB mit Stand Februar 2021 noch älter als die Version bei Synology von November 2021 ist.

Mit dem in TOS erhältlichen Paket von VirtualBox lassen sich auf dem T6-423 auch virtuelle Maschinen von Linux oder Windows ausführen, ohne auf die eigentliche Funktion als NAS zu verzichten. Theoretisch ist aber auch die direkte Installation von Windows oder Linus aus dem NAS möglich.

Windows per USB-Stick

Denn auch beim T6-423 setzt TerraMaster auf einen USB-Stick, der im Inneren des NAS auf der Platine steckt und das ROM beinhaltet. Bastler haben so erneut leichtes Spiel, um das NAS für andere Zwecke zu nutzen. Ein USB-Stick mit Windows-Setup in Verbindung mit dem HDMI- und externen USB-Anschlüssen erlaubt die einfache Installation von Windows auf dem System. Windows kann dann im normalen Setup einfach auf eine Festplatte installiert werden, die im NAS eingesetzt ist – auch auf eine M.2-SSD, wenn gewünscht.

TerraMaster T6-423: Passiver Kühler für den Intel Celeron N5095
TerraMaster T6-423: Passiver Kühler für den Intel Celeron N5095

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The best contents of the week in MuyPymes

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  • Sony introduces new Crystal LED BH and CH series monitors.
  • Epson and Yuima Nakazato together for a sustainable future in the world of fashion.
  • AOC launches its new range of P3 monitors for professionals.
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  • Acer launches a 16-inch ultraportable with 4K resolution.

The entry The best content of the week in MuyPymes is original from MuyPymes

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The most frequent problems regarding time control

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As indicated from Woffu, time control managementIn addition to being a legal necessity, it is one of the main headaches for HR managers. The company highlights the main difficulties when it comes to managing the presence and absence of workers and how to solve them.

Waste of time solving incidents

One of the main problems that HR managers encounter is the time invested in solving incidents caused by disconnected tools, which do not have the technology to integrate vacations and absences with the presence in the same tool.

Many companies manage absence requests by email, paper or Excel sheets, for example, which do not allow them to attach supporting documents. In this way, as they point out from Woffu “team leaders waste hours and hours searching for and requesting receipts, reviewing who is working and who is not available. This prevents them from focusing on valuable tasks.”

Non-digitized HR processes

In the same way, one of the obstacles in the management of time control is the lack of digitization. Since the Time Control Law does not specify whether it must be done with a tool designed for it, there are many companies that choose for continuing to register on paper or in Excel sheets. “Companies waste a lot of time by manually recording the hours worked and the reasons for absence, in addition to the fact that the margin of error is greater and the data obtained is not reliable”, They comment from Woffu.

In addition, in many companies, the tools used do not allow managing the signing of a hybrid work model or a work model only remotely. Therefore, by not having this digitization, the company lacks data and information that helps to understand its reality, such as the absenteeism rate, departments that telework the most, etc.

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Lack of visibility of the days of absence and presence

Another of the common problems is that the company usually lacks visibility of the days of absence and presence of employees or between teams. This translates into a waste of time asking or searching emails or notifications for the availability of the rest of the team. Related to that lack of visibility is the fact that employees may believe that their overtime is not being recorded. This leads to disgruntled and distrustful employees.

Tools that do not meet the needs

It may happen that HR software has been hired, but when employees and managers use it to record the workday, or to request medical hours, the tool does not meet usability standards. Or it does not allow a real-time connection with visualization on any device. In this case, it is best to test the tool before entering into a deal. Make sure that it is user friendly and that it responds to the needs of both employees and HR managers. We must try to make the use of the labor registration tool as easy and bearable as possible, so it will be possible to ensure its daily use and full adoption by the workforce.

Time Control Law

Despite the fact that it has been more than four years since the implementation of the Control Law, it is still an aspect of business management that continues to generate controversy and controversy. In fact, according to data published by Grupo SPEC, half of the companies would not pass an inspection by the hourly register three years after the law. In fact, from September 2019 to May 2022, inspectors have detected a total of 3,299 violations in the registration of working hours throughout Spain and have imposed a total of 4.7 million euros in fines.

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Acer launches a 16-inch ultraportable with 4K resolution

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Acer

The new Acer Swift Edge is presented as a new high-performance ultraportable, and despite everything it maintains a very contained weight. This computer comes configured with a Ryzen 7 Pro 6850U APU, a chip that can be configured with a Zen 3+ CPU and a Radeon 680M GPU based on RDNA2 architecture. The processor has 8 cores and 16 threads at 2.7 GHz base frequency and 4.7 GHz speed in turbo mode, and the GPU has 768 shaders.

Despite being a low power solution, that APU is capable of delivering an excellent level of performance, and its integrated GPU can outperform dedicated solutions like the NVIDIA MX450so it’s a really interesting APU. The memory configuration that Acer has used in this equipment impresses, since we have a total of 16 GB of LPDDR5 memory at 6,400 MHz in the most powerful version, which translates into high bandwidth.

The screen of the Acer Swift Edge is 16 inches, you can mount a OLED panel with 4K resolution capable of reproducing 100% of the DCI-P3 color space and is TUV RHEINLAND certified, indicating both high quality color reproduction and low blue light emissions. The rest of its specifications are completed with a 1 TB M.2 SSD with PCIe 4.0 x4 interface, Wi-Fi 6E and Bluetooth 5.2 connectivity and a FullHD webcam.

The range of connectors that the Acer Swift Edge brings is up to the equipment, and we can highlight the presence of two USB 4 connectors, two USB 3.2 Gen 1 Type-A, a 3.5 mm jack and an HDMI output. In its base configuration, this equipment weighs only 1.17 kilograms, its chassis is made of a magnesium aluminum alloy and offers a range of up to 7 and a half hours for each battery charge. Its price will be 1,200 euros in its base configuration.

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