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Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED im Test

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Der Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 ist ein 45 Zoll großer OLED-Monitor mit 240 Hz und HDMI 2.1 im 21:9-Format. Der Clou: Der Nutzer kann das Display selbst biegen, so dass es flach oder gekrümmt verwendet werden kann. Im Test geht das Konzept auf und Bildqualität und Schnelligkeit des OLED-Panels sind hervorragend.

OLED mit 45 Zoll lässt sich biegen

Der Xeneon Flex 45WQHD240 OLED ist Corsairs vierter Monitor, der den Namen zum Programm macht. Denn das Display setzt auf ein flexibles OLED-Panel von LG Display, so dass der Bildschirm sowohl flach als auch gekrümmt (curved) mit einem Radius von 0,8 m genutzt werden kann. Dafür verfügt das Modell über seitliche Griffe, mit denen der Nutzer das Display selbst biegen kann. Je nach Spiel kann man so den passenden Modus wählen, denn Strategietitel werden in der Regel lieber mit einem flachen Monitor gespielt, Rennspiele oder Flugsimulatoren jedoch mit einem gebogenen Exemplar. Auch abseits des Gamings bevorzugen viele lieber einen flachen Monitor. Mit dem Xeneon Flex 45WQHD240 soll man sich nun gerade nicht mehr für eines von beidem entscheiden müssen, indem man ihn einfach immer passend biegt. Das Display selbst misst stattliche 45 Zoll im 21:9-Format mit UWQHD-Auflösung von 3.440 × 1.440 Pixeln, bietet eine variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 240 Hz und verfügt OLED-typisch über einen perfekten Kontrast und schnelle Reaktionszeiten.

Diese Größe und die technischen Daten haben ihren Preis. Denn der Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED startet ab heute für 2.399 Euro in den Vorverkauf. Ausgeliefert werden soll er an frühe Vorbesteller noch in diesem Jahr. Neben Monitor und Standfuß legt der Hersteller alle notwendigen Videokabel bei, konkret für DisplayPort 1.4, HDMI 2.1 und USB-C-auf-USB-C. Alle Kabel sind je 1,5 m lang. Zudem liegen ein USB-C-auf-USB-A-Kabel für den Daten-Anschluss an einen Desktop-PC ohne USB-C und das externe 240-Watt-Netzteil bei.

Rückseite des flachen Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 mit eingefahrenen Griffen
Rückseite des gebogenen Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 mit ausgefahrenen Griffen
Rückseite des gebogenen Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 mit ausgefahrenen Griffen

Mit Garantie gegen „Burn-in“

Corsair gewährt auf den Xeneon Flex 45WQHD240 OLED eine Garantie von drei Jahren. Zudem wird das Display mit einer Zero-Burn-in- und Zero-Dead-Pixel-Garantie für die Dauer von drei Jahren ausgeliefert – sofern es einen hellen Pixel oder mehr als sechs dunkle Bildpunkte aufweist, tauscht der Hersteller es also ebenso wie bei einem Einbrennen des Bildes aus.

Mit dem Xeneon 32QHD165 (Test) hat Corsair bereits einen von vielen derzeit noch favorisierten Gaming-Klassiker im Angebot, einen Monitor mit 32 Zoll großem IPS-Panel, bis zu 165 Hz und der WQHD-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln. Der Xeneon 32QHD240 erhöht die Daten auf 240 Hz. Der Corsair Xeneon 32UHD144 (Test) setzt hingegen auf die UHD-Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln bei ebenfalls 32 Zoll sowie eine variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz und HDMI 2.1 für Spieler.

OLED-Biegen, bis es knackt

Dass der Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED ein flexibles OLED-Display besitzt, merkt man als Nutzer erst, wenn man die seitlichen Griffe am Bildschirm ausfährt und von vorne das Display an beiden Seiten zu sich zieht. Dann krümmt es sich. Wenn der Nutzer die maximale Krümmung mit 800 R erreichen möchte, muss er den Monitor so lange biegen, bis es knackt. Das Knacken kommt vom Mechanismus an der Rückseite des Bildschirms und signalisiert in beide Richtungen die Endpunkte. Die Griffe lassen sich dann wieder einfahren, damit sie von vorne nicht mehr sichtbar sind. Sie rasten in beiden Positionen ein und werden über einen Knopf an der Außenseite entriegelt.

Der Monitor kennt aber nicht nur maximale Biegung und flaches Display, sondern man kann ihn auch auf eine Krümmung dazwischen einstellen. Beide Seiten exakt gleich zu biegen, ist dann aber nicht immer ganz einfach. Denn grundsätzlich lassen sich beide Seiten des Bildschirms unabhängig voneinander biegen. Auf Wunsch kann so auch nur eine Seite des Displays gekrümmt, die andere jedoch gerade gelassen werden. Wer also ein Monitor-Setup aus drei Xeneon Flex 45WQHD240 aufsetzen möchte, kann bei den beiden äußeren Exemplaren den jeweils äußeren Rand biegen, den Rest aber gerade lassen.

Das Zurückbiegen in die flache Position erfolgt genau andersherum. Hierbei neigt der Monitor etwas zum Kippen über den Standfuß nach hinten, da der Bildschirm mit rund 3,5 kg relativ leicht ist und keinen schweren Standfuß aufweist. Grundsätzlich gilt, dass man das Display möglichst gerade von vorne biegt, um es nicht zu kippen.

Griffe zum Biegen des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Griffe zum Biegen des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Bildvergleich: Griffe zum Biegen des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 Griffe zum Biegen des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Biegemechanismus des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Hände weg vom Display

Wichtig zu beachten ist, dass man beim Biegen des Displays nur die Griffe berührt, sich aber nicht etwa mit den Daumen oder dem Handballen auf dem OLED-Panel abstützt. Am besten drückt man die Daumen oben gegen den Griff, um auszuschließen, dass man den Monitor durch starken Druck auf das Panel beschädigt.

Keine sichtbaren Spuren

ComputerBase hat das OLED-Display im Test häufig hin und her gebogen. Sichtbare Spuren blieben dabei auf dem Bildschirm nicht zurück. Corsair gibt an, dass das OLED-Panel eine quasi unbegrenzte Biege-Lebensdauer aufweist. Der Mechanismus ist darauf ausgelegt, 10.000 bis 15.000 Biegevorgänge zu überstehen. Biegt man den Monitor fünf Mal am Tag und täglich das ganze Jahr über, übersteht der Monitor dies also mindestens 5,5 bis 8,2 Jahre. Wie sich der Mechanismus auf Dauer im Alltag schlägt, kann bei einem Test allerdings nicht simuliert werden.

Technische Daten und Erfahrungen

45 Zoll mit UWQHD und 240 Hz

Wie bereits eingangs erwähnt, setzt der Xeneon Flex 45WQHD240 auf ein 45 Zoll großes OLED-Display (RWBG) im 21:9-Format mit der UWQHD-Auflösung von 3.440 × 1.440 Pixeln. Die sichtbare Fläche beträgt 1.047,5 × 441,3 mm. Mit einer Pixeldichte von 84 ppi liegt der Bildschirm so aber sogar noch unter einem Full-HD-Monitor mit 24 Zoll, der auf 92 ppi kommt.

Die variable Bildwiederholfrequenz erreicht bis zu 240 Hz, was im Alltag schon unter Windows eine enorme Verbesserung darstellt, vor allem aber natürlich beim Spielen. Die minimale Bildwiederholrate liegt bei 40 Hz, darunter wird LFC eingesetzt, es wird also ein Bereich von 40 bis 240 Hz abgedeckt. Der Monitor unterstützt nicht nur FreeSync Premium, sondern ist auch Nvidia-G-Sync-kompatibel. Er verzichtet somit auf ein G-Sync-Modul, womit erfreulicherweise auch der Lüfter auf dem Modul eingespart wird, kann allerdings bei Nvidia-Grafikkarten ebenfalls eine Synchronisierung zwischen Grafikkarte und Display vornehmen, um effektiv ein Zerreißen des Bildes zu verhindern. Im Test zeigten beide Techniken keine Auffälligkeiten und Tearing und Stuttering wurden sowohl bei AMD als auch bei Nvidia erfolgreich abgestellt.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240
Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Mattes OLED-Panel mit 10 Bit

Das mit einer Antireflexionsbeschichtung versehene OLED-Panel bietet echte 10 Bit Farbtiefe. Die matte Beschichtung überzeugt im Test, indem sie umliegende Lichtquellen nicht zum Störfaktor werden lässt. Die Farbraumabdeckung gibt Corsair mit 100 Prozent sRGB, 98,5 Prozent DCI-P3 und 96,3 Prozent Adobe RGB an. Die Blickwinkel des Displays liegen bei 178 Grad.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Schwarz ist schwarz

Typisch für die OLED-Technik ist das hohe Kontrastverhältnis, das Corsair mit 1.350.000:1 angibt. Durch komplette Abschaltung einzelner Pixel wird echtes Schwarz ermöglicht, denn die schwarzen Bereiche leuchten bei OLED-Displays pixelgenau gar nicht mehr, während bei LCDs immer noch etwas das Backlight hindurchscheint und Schwarz weiterhin leicht leuchtet.

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Probleme mit einem Local Dimming mit zu wenigen Zonen gibt es bei OLED-Displays somit nicht. Der Corsair Xeneon 32UHD144 verfügt als IPS-Display beispielsweise über Local Dimming mit 16 Zonen und der AOC Porsche Design Agon Pro PD32M (Test) über 1.152 Zonen. In beiden Fällen ist das Ein- und Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung in ungünstigen Konstellationen deutlich zu sehen und störend. Der Xeneon Flex 45WQHD240 OLED kennt solche Probleme nicht.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240
Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Helligkeit abhängig vom Weißanteil

Die Helligkeit des OLED-Displays ist beim Xeneon Flex abhängig davon, wie viel Fläche des Bildschirms beleuchtet wird und wie groß der Weißanteil ist. Wird die komplette Bildfläche weiß beleuchtet, nennt Corsair eine Helligkeit von 150 cd/m² für das gesamte Display. Werden 25 % der Bildfläche weiß dargestellt, gibt der Hersteller die Spitzenhelligkeit mit 450 cd/m² an. Bei 10 % und Einsatz von HDR sollen bis zu 800 cd/m² erreicht werden und bei 3 Prozent (HDR) bis zu 1.000 cd/m². Eine hierzu passende neue HDR-Klassifizierung (HDR-Rating) sei in Arbeit, sagt das Unternehmen.

Im Test zeigt sich, dass der Wechsel von kleinen hellen Bereichen hin zu großen hellen Bereichen dann auch das hierfür typische starke Schwanken der Helligkeit offenbart. Wechselt man von einem kleinen, strahlenden weißen Quadrat zu einem vollständig weißen Hintergrund, ist der Unterschied eklatant und das Weiß wirkt dunkel und grau. Je nach Einsatzzweck und Bildinhalt ist dieser Umstand mehr oder weniger störend. Im Alltag fällt er meist nicht auf, da solche extremen Wechsel quasi nie auftreten. Möchte man diesen harten Wechsel dennoch verhindern, kann man im On-Screen-Display des Monitors einen „Brightness Stabilizer“ aktivieren. Dieser sorgt dafür, dass die Maximalhelligkeit niedrig bleibt, so dass der Unterschied zwischen „vollflächig weiß“ und „kleiner Bereich weiß“ nicht so hoch ausfällt. Man reduziert also dauerhaft die maximale Helligkeit.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240
Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

0,03 ms Reaktionszeit

Bei den Reaktionszeiten sind OLEDs wieder klar im Vorteil gegenüber den vergleichsweise trägen Flüssigkristall-Displays. Zumindest auf dem Papier erreicht der Corsair Xeneon Flex mit nur 0,03 ms beim Wechsel zwischen Graustufen (GtG) neue Bestwerte. Selbst die schnellsten LCDs kommen nicht auf unter 0,5 ms. Die Latenz beim An- oder Ausschalten eines Pixels soll sogar lediglich 0,01 ms betragen.

DP 1.4, HDMI 2.1 und USB-C

Bei den Videoanschlüssen setzt Corsair auf einen DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.1 und einen USB-C-Port mit DP-Alt-Mode. Über die USB-C-Schnittstelle können angeschlossene Geräte wie Notebooks auch mit bis zu 30 Watt geladen werden. Für viele Arbeitsgeräte ist das ein im Alltag ausreichender Wert, wenn sie nicht zu sehr gefordert werden. An den Corsair Xeneon Flex lassen sich so problemlos mehrere Geräte, etwa ein Gaming-PC und eine Spielekonsole über HDMI 2.1 und ein Notebook über USB-C, anschließen und umschalten. Der Monitor bietet dabei obendrein Picture in Picture und Picture by Picture, so dass theoretisch mehrere Signalquellen gleichzeitig auf dem Display dargestellt werden können. Über das OSD wird eingestellt, welches Signal wo angezeigt werden soll. Wer beim Arbeiten zwischen zwei PCs wechseln möchte, ohne jedes Mal das Signal umschalten zu müssen, wird also ebenfalls bedient. Sowohl über DisplayPort 1.4 als auch über HDMI 2.1 wird der Proband bei voller Auflösung und 240 Hz problemlos mit 10 Bit und Pixelformat 4:4:4 angesprochen.

Hinzu kommen ein USB-C-Upstream-Port für die Verbindung mit dem PC und vier USB-A-Downstream-Ports, von denen zwei in der Front des Ständers sitzen und so auch von vorne gut zugänglich sind. Alle vier Anschlüsse bieten maximal 5 Gbit/s (USB 3.1 Gen 1). Ebenfalls nach vorne weggeführt ist ein Kopfhörerausgang. Interne Lautsprecher weist der Xeneon erneut nicht auf.

Anschlüsse und Tasten an der Vorderseite des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240
Anschlüsse und Tasten an der Vorderseite des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Ebenfalls an der Vorderseite des Standfußes hat Corsair den Ein-/Ausschalter, einen Schalter zur Wahl des Videoeingangs und den 5-Wege-Joystick für das OSD platziert.

Techniken gegen das Einbrennen

Der bei OLEDs herrschenden Gefahr eines „Einbrennens“ statischer Bildinhalte soll ein „burn-in prevention system“ entgegenwirken. Dies besteht aus zwei Techniken: dem „Image Retention Refresh“ und dem „Orbit Refresh“. Bei erstgenanntem handelt es sich um die von OLED-Fernsehern bekannte Technik, die die Pixel beim Ausschalten des Displays „auffrischt“. Dieser Vorgang wird immer nach acht Stunden Nutzung beim Ausschalten durchgeführt und ist auch an einem Blinken der Status-LED des Monitors sichtbar. Der Bildschirm selbst bleibt dabei schwarz. Wie bei Fernsehern gilt auch hier, dass man den Monitor also nicht sofort vom Strom trennen sollte, wenn man ihn ausschaltet, damit dieser Prozess nicht unterbrochen wird. Der Vorgang dauert knapp fünf Minuten. Auf Wunsch kann der Prozess auch manuell über das OSD gestartet werden. Im OSD ist es außerdem möglich, „Orbit Refresh“ ein- und auszuschalten. Wenn aktiviert, wird das Bild jede Minute um einen Pixel in einer Kreisbewegung im Uhrzeigersinn verschoben. Ab Werk ist die Funktion eingeschaltet.

Keine Höhenverstellung, nur Neigung

Beim Standfuß setzt Corsair ein gänzlich anderes Modell ein als bei den beiden ersten Monitoren. Die breite Basis ist fest mit dem Bildschirm verbunden, einzig der V-Standfuß muss noch angeschraubt werden. Beim breiten Xeneon Flex wird nur das Neigen des Displays um -7 und 15 Grad unterstützt, wofür ein Griff in der Mitte unten am Screen montiert ist. Das Display lässt sich weder schwenken noch in der Höhe verstellen. Besonders Letzteres ist nicht immer optimal – auch wenn die Standardhöheneinstellung des Monitors für den Tester gut gewählt ist, muss das nicht für jeden gelten. Pivot wird angesichts der Ausmaße nicht unterstützt. Die von den anderen Gaming-Bildschirmen von Corsair bekannten Extras wie ein 1/4-Zoll-Gewinde, an dem beispielsweise eine Kamera, ein Mikrofon oder eine Leuchte befestigt werden kann, lässt der Xeneon Flex ebenfalls vermissen.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Keine RGB-Beleuchtung

Auf eine RGB-Beleuchtung oder Logoprojektion, wie sie viele aktuelle Gaming-Monitore einsetzen, verzichtet Corsair auch beim dritten eigenen Display.

Gutes OSD, schwammiger Joystick

Das On-Screen-Display (OSD) und dessen Bedienung sind beim Xeneon Flex 45WQHD240 erneut gut umgesetzt. Corsair setzt lobenswerterweise abermals auf einen 5-Wege-Joystick, der wie erwähnt an der Vorderseite des Ständers platziert ist. Er ist aber etwas zu schwammig, so dass gelegentlich eine falsche Aktion ausgelöst wird. Insbesondere, wenn man ihn drücken will, um in das OSD zu gelangen, ruft man häufig einen der Schnellzugriffe auf, der auf rechts oder links gelegt ist. Im OSD kann der Nutzer vor allem aus verschiedenen Farb-Presets wählen und Gaming-Funktionen wie ein Fadenkreuz oder Overlay der Bildwiederholrate aktivieren. Optionen für Overdrive bieten OLED-Displays hingegen nicht.

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Erneut gut gelöst ist, dass das Ein- und Ausschalten nicht über den Joystick erfolgt, sondern über eine eigene Taste. Dies gilt nun auch für die Input-Taste, die einen direkten Wechsel des Eingangssignals erlaubt.

OSD des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED

OSD des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED

Wer nicht auf das OSD zurückgreifen möchte, wird alle Einstellungen auch über einen angeschlossenen PC ändern können, wenn dieser über den USB-Uplink mit dem Monitor verbunden und die aktuelle iCUE-Software installiert ist. Wird, weil diese Anbindung derzeit noch nicht funktioniert und es erst noch ein Update der Software braucht. Die Aktualisierung für die iCUE-Software soll im ersten Quartal 2023 bereitgestellt werden. Über die Software lassen sich dann auch Firmware-Updates für den Xeneon einspielen.

Dann soll beim neuen Modell auch eine Stream-Deck-Integration angeboten werden, die im Test ebenfalls noch nicht verfügbar war. Über sie lassen sich direkt auf dem Stream Deck Tasten zum Umschalten von OSD-Einstellungen belegen.

Leistungsaufnahme

Das Netzteil des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 liefert maximal 240 Watt, wovon rund 30 Watt für das Power Delivery über USB-C vorgehalten werden. Die Leistungsaufnahme eines OLED-Monitors ist viel stärker als bei einem LCD-Monitor davon abhängig, was dargestellt wird, da sich schwarze Bereiche vollständig ausschalten und so den Verbrauch erheblich senken.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240
Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

Beim Standard-Testverfahren mit Windows-Desktop und voller Helligkeit sowie 240 Hz Bildwiederholfrequenz veranschlagt der Xeneon Flex 45WQHD240 89 Watt. Wählt man statt des blauen Hintergrundbildes aber einen vollflächig schwarzen Hintergrund, der nur durch die Taskleiste und rund 20 Desktop-Symbole erhellt wird, liegt die Leistungsaufnahme bei ansonsten gleichen Einstellungen nur noch bei 28 Watt und somit trotz der enormen Größe deutlich unter herkömmlichen IPS-Displays, die hier in der Regel rund 60 Watt verbrauchen.

Helligkeit und Farbtreue

Die Messungen zur Helligkeit und Farbtreue wurden im Bildmodus „Standard“ und bei Farbtemperatureinstellung „Default“ durchgeführt, da diese Kombination die höchsten Helligkeitswerte liefert. Die Farbtemperatur des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 beträgt in diesem Modus 8.375 K, ist also sehr kühl. Im Farbtemperaturmodus „Standard“ sind es 6.390 K, womit er nahe an den optimalen 6.500 K liegt. Bei „Warm“ ist er mit 4.920 K in der Tat sehr warm abgestimmt.

Fast 1.000 cd/m² in HDR bei wenig Weiß

Wie von Corsair selbst angegeben, hängt die Helligkeit stark vom Weißanteil am Bild ab. Bei einer vollflächigen Darstellung eines weißen Bildes erreicht der Xeneon Flex 45WQHD240 in der Bildmitte 155 cd/m² und an der dunkelsten Stelle 145 cd/m² (linke Mitte) in SDR. Die vom Hersteller für diesen Fall genannten 150 cd/m² werden somit auch in der Praxis erreicht.

Die Homogenität des OLED-Displays ist hervorragend, gerade da keine Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommen muss, die unterschiedlich hell leuchten kann.

Reduziert man den Weißanteil, erreicht der Monitor auch höhere Helligkeiten. Corsair nennt 450 cd/m² für 25 % Weißanteil, 800 cd/m² für 10 % und 1.000 cd/m² bei 3 %.

Bei 50 % werden in der Spitze 283 cd/m² erzielt, bei 25 % sind es 432 cd/m² statt der von Corsair genannten 450 cd/m², bei 10 % misst ComputerBase 766 cd/m² und bei 2 % werden 955 cd/m² erreicht. ComputerBase konnte dabei zwei Firmware-Versionen testen, wobei erst die kurz vor Veröffentlichung des Tests eingetroffene Firmware v101a die Helligkeit auf diese hohen Werte anhebt.

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Helligkeit in Abhängigkeit des Weißanteils

Von Problemen wie Backlight-Bleeding, mit dem klassische Monitore immer wieder zu kämpfen haben, ist der Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 aufgrund der eingesetzten Display-Technik ebenfalls vollständig befreit.

Bei der Darstellung von Schwarz leuchtet der Bildschirm nicht. Die gemessene Helligkeit liegt überall bei 0 cd/m². Der Schwarzwert ist also perfekt, was auch für einen hervorragenden Kontrast ohne Halo-Effekte sorgt.

Bei minimaler Helligkeit leuchtet der Xeneon Flex 45WQHD240 bei der vollflächigen Darstellung von Weiß mit mindestens 31 cd/m² (rechts oben) und maximal mit 35,8 cd/m² (Bildmitte) – sehr gute, wenn auch keine hervorragenden Werte.

Messung der Farbtreue

ComputerBase testet die Farbwiedergabe des Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 mit Portrait Displays’ Calman-Color-Calibration-Software. Sie vergleicht die dargestellte Farbe des Monitors mit der vom Programm angezeigten Farbe. Interessant an dieser Stelle sind insbesondere der durchschnittliche und der maximale Delta-E-Wert und das Delta-E-2000-Diagramm, da sie angeben, wie stark die Farbwiedergabe von dem ausgewählten Farbstandard abweicht. Eine Abweichung von 1 dE ist für das menschliche Auge so gut wie nicht sichtbar. Ein kalibriertes Display sollte so eingestellt sein, dass die durchschnittliche Abweichung unter 3 dE und das maximale dE unter 5 liegt. Eine Abweichung über 3 dE wird als sichtbar für das menschliche Auge aufgefasst. Unkalibrierte Monitore liegen normalerweise weit darüber. Das Delta-E-2000-Diagramm zeigt die Abweichung für jeden gemessenen Farbwert an.

Im dargestellten CIE-1976-Chart des 45WQHD240 ist zu sehen, welche Farbpunkte wie stark vom angestrebten Farbwert abweichen. Bei einem optimal eingestellten Display sollten alle Punkte innerhalb der Quadrate liegen.

Mit einer durchschnittlichen Farbabweichung von 2,2 dE und einer maximalen Farbabweichung von 4,4 dE im Preset „Standard“ mit Farbtemperatur „Default“ liegt der Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 innerhalb der angestrebten Grenzen von 3 dE und 5 dE. Die Farbwiedergabe ist somit sehr gut.

Der Modus sRGB erreicht im Test mit 3,0 dE und 5,3 dE überraschenderweise schlechtere Werte. In der Praxis ist es somit empfehlenswert, die Helligkeit des Standard-Modus anzupassen, anstatt den sRGB-Modus zu wählen. Über das OSD können theoretisch zudem weitere Anpassungen vorgenommen werden, nicht nur an der Farbtemperatur, sondern auch an der Farbabstimmung für R, G und B.

Die übrigen Presets wie „Game“, „Text“, „Creative“ und „Movie“ bieten alle eine schlechtere Farbtreue, wobei eine möglichst hohe Farbtreue je nach Preset aber auch nicht ihr erklärtes Ziel ist.

Display- und Input-Lag (Beta)

Die eingeführten Messungen zum Display- und Input-Lag befinden sich weiterhin im Betastadium und ComputerBase bittet sie auch als solche zu verstehen, da beide Messmethoden Vor- und Nachteile haben. Darüber hinaus wirken sich viele Faktoren bei den Display-Einstellungen auf das Ergebnis aus, die es noch näher zu analysieren gilt. Sie sind insbesondere als Vergleich der Bildschirme unter gleichen Testbedingungen zu verstehen statt als absolute Messwerte. Bei den Messungen wird immer die schnellste Display-Einstellung („Response Time“ oder „Overdrive“) im OSD gewählt, sofern in den Diagrammen nichts anderes angegeben ist.

Input-Lag

Den Input-Lag misst ComputerBase hingegen mit Hilfe einer umgebauten Maus, an deren Schalter eine LED gelötet wurde, um die Verzögerung zwischen Knopfdruck und wahrnehmbarer Umsetzung auf dem Display optisch analysieren zu können. Diese Messung ist ebenfalls nicht als absoluter Wert zu betrachten, da der Input-Lag von den eingesetzten Komponenten des PCs abhängig ist und die Auswertung ebenso Toleranzen beinhaltet. Auch in diesem Fall ist das Ziel somit, vielmehr einen Vergleich unter getesteten Monitoren zu ermöglichen, als einen allgemein gültigen absoluten Wert zu ermitteln. Displays mit nur sehr geringem Unterschied sollten aufgrund der nicht zu verhindernden Messtoleranzen als ebenbürtig angesehen werden. Während die Monitore beim Display-Lag methodenbedingt alle mit 60 Hz, aber deaktiviertem VSync betrieben werden müssen, kommt bei der Messung des Input-Lags die maximale Bildwiederholfrequenz des Bildschirms bei deaktiviertem V-Sync zum Einsatz.

Input-Lag

    • Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

    • Lenovo Qreator 27 (Stufe 4)

    • BenQ EX3203R

    • ViewSonic XG270QG (Ultra Fast)

    • LG 38GL950G (Fast)

    • ViewSonic XG3240C

    • MSI MAG274QRFDE-QD (Fastest)

    • LG 32GK850F

    • MSI MAG274QRFDE-QD (normal)

    • Asus ROG Strix XG35VQ (OverDrive 5)

    • ViewSonic VX3258-2KC (Ultra Fast/Low Input Lag an)

    • Corsair Xeneon 32QHD165 (Fastest)

    • AOC Agon AG273QZ (Medium)

    • AOC Agon AG273QZ (Strong)

    • MSI Optix MAG272CQR (Fastest)

    • LG 38GL950G (Off)

    • Samsung S24F356FH

    • ViewSonic XG240R (Fastest)

    • ViewSonic XG240R (Standard)

    • Corsair Xeneon 32QHD165 (Fast)

    • MSI MPG Artymis 343CQR (Fast)

    • MSI MPG Artymis 343CQR (Fastest)

    • MSI Optix MAG301RF (Fastest)

    • MSI Optix MAG301RF (Fast)

    • Philips Momentum 329M1 (Fastest)

    • Dell U4919DW (schnell)

    • Gigabyte Aorus AD27QD (Picture Quality)

    • MSI Optix MAG272CQR (Normal)

    • Philips Momentum 278M1R (aus)

    • Lenovo Qreator 27 (aus)

    • Lenovo Qreator 27 (Stufe 2)

    • LG 27GL850-B (Schnell)

    • Dell P2720DC (Fast)

    • AOC Agon AG273QZ (Off)

    • Acer Predator X38 (Normal)

    • Acer Predator X38 (Extreme)

    • Acer Predator X38 (OC)

    • ViewSonic XG2530

    • ViewSonic VX3258-2KC (Standard/Low Input Lag an)

    • ViewSonic XG270QG (Standard)

    • LG 27GL850-B (Aus)

    • Dell P2720DC (Normal)

    • ViewSonic VP3268a-4K (Ultra Fast)

    • MSI MAG274R (Fastest)

    • MSI Modern MD271QP (Extreme)

    • ViewSonic VX3211-4K

    • Dell U4919DW (normal)

    • Gigabyte Aorus AD27QD (Speed)

    • LG OLED 48CX (Spiel)

    • ViewSonic XG270 (Fastest)

    • MSI Modern MD271QP (Normal)

    • Corsair Xeneon 32UHD144 (Fastest)

    • Dell U3219Q (schnell)

    • AOC Agon AG324UX (Strong)

    • MSI MAG274R (Fast)

    • Philips Momentum 278M1R (Faster)

    • Philips Momentum 329M1 (Off)

    • Corsair Xeneon 32UHD144 (Normal)

    • ViewSonic VX3258-2KC (Standard/Low Input Lag aus)

    • AOC Agon AG324UX (Off)

    • ViewSonic VP3268a-4K (Standard)

    • ViewSonic VP3256-4K (Standard)

    • ViewSonic XG270 (Standard)

    • Alienware AW3423DW

    • Samsung C27RG50 (Schnellstens)

    • ViewSonic VP3256-4K (Ultra Fast)

    • AOC Porsche Design Agon Pro PD32M (Strong)

    • Samsung C27RG50 (Schneller)

    • Eizo EV3285 (Standard)

    • AOC Porsche Design Agon Pro PD32M (Off)

    • Eizo FlexScan EV2760 (Enhanced)

    • Huawei MateView

    • AOC U32U1 (stark)

    • AOC U32U1 (aus)

    • ViewSonic XG3220

    • Eizo FlexScan EV2760 (Standard)

    • Eizo EV3285 (Enhanced)

    • LG OLED 48CX (Filmmaker)

Einheit: Millisekunden

Dass OLED-Displays potenziell schnell sind, ist bekannt. Der Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 stellt es jedoch eindrucksvoll unter Beweis. Bei bester Bildqualität setzt er sich beim Input-Lag mit unter 37,5 ms an die Spitze des Testfeldes.

Eine Anpassung der Reaktionszeit ist wie bereits erwähnt in den Einstellungen des Monitors nicht möglich.

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Display-Lag

Beim Display-Lag wird die reine Verzögerung durch die Bildverarbeitung und Ausgabe des Monitors betrachtet. Sie ist vom Input-Lag, also der Verzögerung, bis eine Eingabe auf dem Bildschirm wahrnehmbar umgesetzt wird, zu unterscheiden. Den Display-Lag misst ComputerBase dabei mit der sogenannten CRT-Methode, bei der ein analoger CRT alias Röhrenmonitor als Basis und Referenzwert dient und anhand eines präzisen Millisekundenzählers auf dem CRT und LCD die Ausgabe durch zahlreiche Fotos mit sehr kurzer Verschlusszeit verglichen wird. In der Praxis muss einschränkend gesagt werden, dass auch diese Messungen nur als Näherungswerte betrachtet werden sollten, die nicht immer den tatsächlichen Wert darstellen müssen. Aufgrund immer gleicher Testbedingungen ermöglichen sie aber einen guten Vergleich verschiedener getesteter Monitore untereinander, weshalb einige bereits getestete und zukünftig im Test vertretene Displays als Vergleich dienen.

Display-Lag

    • Samsung S24F356FH

    • Corsair Xeneon Flex 45WQHD240

    • ViewSonic VX3258-2KC (Standard/Low Input Lag an)

    • ViewSonic VX3258-2KC (Ultra Fast/Low Input Lag an)

    • ViewSonic XG240R (Standard)

    • AOC Agon AG273QZ (Medium)

    • AOC Agon AG324UX (Strong)

    • Asus ROG Strix XG35VQ (OverDrive 5)

    • Corsair Xeneon 32QHD165 (Fastest)

    • ViewSonic XG270QG (Ultra Fast)

    • AOC Porsche Design Agon Pro PD32M (Strong)

    • Acer Predator X38 (Extreme)

    • ViewSonic XG270 (Fastest)

    • Corsair Xeneon 32QHD165 (Fast)

    • Acer Predator X38 (Normal)

    • Alienware AW3423DW

    • AOC Porsche Design Agon Pro PD32M (Off)

    • Corsair Xeneon 32UHD144 (Fastest)

    • LG 38GL950G (Fast)

    • Huawei MateView

    • Philips Momentum 329M1 (Fastest)

    • AOC Agon AG324UX (Off)

    • Corsair Xeneon 32UHD144 (Normal)

    • Samsung C27RG50 (Schnellstens)

    • MSI Optix MAG272CQR (Fastest)

    • LG 27GL850-B (Schnell)

    • Philips Momentum 329M1 (Off)

    • Asus ROG Strix XG35VQ (OverDrive 0)

    • LG 32GK850F

    • MSI MAG274R (Fastest)

    • MSI MAG274QRFDE-QD (Fastest)

    • ViewSonic XG3240C

    • BenQ EX3203R

    • Lenovo Qreator 27 (Stufe 4)

    • Lenovo Qreator 27 (aus)

    • LG OLED 48CX (Spiel)

    • MSI MAG274R (Fast)

    • Gigabyte Aorus AD27QD (Speed)

    • MSI MAG274QRFDE-QD (normal)

    • MSI MPG Artymis 343CQR (Fastest)

    • Gigabyte Aorus AD27QD (Picture Quality)

    • Dell P2720DC (Fast)

    • MSI MPG Artymis 343CQR (Fast)

    • ViewSonic VP3256-4K (Ultra Fast)

    • ViewSonic VP3268a-4K (Ultra Fast)

    • ViewSonic VP3256-4K (Standard)

    • Dell U3219Q (schnell)

    • ViewSonic VP3268a-4K (Standard)

    • Dell U3219Q (normal)

    • Philips Momentum 278M1R (aus)

    • Philips Momentum 278M1R (Faster)

    • ViewSonic VX3258-2KC (Standard/Low Input Lag aus)

    • ViewSonic XG2530

    • ViewSonic VX3211-4K

    • Eizo FlexScan EV2760 (Enhanced)

    • MSI Optix MAG301RF (Fastest)

    • Dell U4919DW (normal)

    • MSI Optix MAG301RF (Fast)

    • ViewSonic XG3220

    • Eizo FlexScan EV2760 (Standard)

    • AOC U32U1 (stark)

    • AOC U32U1 (aus)

    • Eizo EV3285 (Standard)

    • LG OLED 48CX (Filmmaker)

    • MSI Modern MD271QP (Extreme)

    • MSI Modern MD271QP (Normal)

Einheit: Millisekunden

Auch beim Display-Lag erzielt der Monitor ein hervorragendes Resultat. Mit 0,41 ms liegt er nicht nur ganz vorne im Testfeld, sondern die Verzögerung ist quasi nicht existent.

Fazit

Der Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 überzeugt im Test dank seines OLED-Displays mit einem hervorragenden Bild und kurzen Verzögerungen sowie hohen Maximalhelligkeiten. In Verbindung mit einer variablen Bildwiederholfrequenz von 240 Hz und der Unterstützung von FreeSync und G-Sync-kompatiblem Adaptive Sync werden Spieler in höchstem Maße zufriedengestellt. Dafür braucht es nicht einmal das Alleinstellungsmerkmal des Xeneon Flex, nämlich das biegbare Display, mit dem der Nutzer selbst zwischen einem flachen und einem gekrümmten Bildschirm entscheiden kann. Beim Arbeiten, Surfen, für ein Strategiespiel oder für die Videowiedergabe wird der Xeneon Flex einfach flach genutzt. Soll jedoch eine höhere Immersion im Spiel erzielt werden, wird er schnell gebogen – das Konzept funktioniert.

Dass ein per Motor angetriebener Mechanismus zum Biegen des Displays ein höheres Vertrauen erwecken würde als das händische Biegen des Screens, bis es knackt, steht außer Frage – zumal man den Bildschirm dabei immer leicht kippt, da der Standfuß im Verhältnis zum Display nicht genug Eigengewicht aufweist. Anzeichen, dass der Mechanismus anfällig ist oder ausleiert, ließen sich im Test allerdings nicht finden, doch dafür ist die Anzahl der durchgeführten Biegevorgänge auch schlicht zu gering. Zudem würde ein solcher Mechanismus den ohnehin schon stolzen Preis von 2.399 Euro weiter in die Höhe treiben. Vor allem dieser wird zwischen vielen Spielern, die dem 21:9-Format etwas abgewinnen können, und dem Xeneon Flex 45WQHD240 stehen.

Die matte Beschichtung des OLED-Displays gefällt im Test, auch wenn sie die Farben nicht hervorpoppen lässt, wie man es mit einem spiegelnden Monitor erreichen könnte. Die Vorzüge im Alltag überwiegen aber in der Regel deutlich.

Der Xeneon Flex 45WQHD240 zeigt allerdings erneut auch eindrucksvoll, worauf Spieler seit Langem warten, sich aber gleichsam freuen können: schnelle OLED-Displays mit hervorragendem Bild, aktuellen Anschlüssen und hohen Bildwiederholraten. In Zukunft werden solche OLED-Monitore auch in normalen Größen und Seitenverhältnissen angeboten werden. Bis sie dann schließlich günstig und für jeden erschwinglich sind, wird es jedoch noch etwas länger dauern. Mit dem UltraGear 27GR95QE hat LG für nächstes Jahr ein 27-Zoll-Modell mit OLED und 240 Hz angekündigt und Asus mischt mit dem ROG Swift OLED PG27AQDM mit. Auch Corsair sollte den eingeschlagenen Pfad weiter beschreiten und einen OLED-Monitor im 16:9-Format mit 27 Zoll herausbringen. Wenn dieser ansonsten auf die Eigenschaften des Xeneon 32QHD165 (Test) setzt, hat der Hersteller direkt den nächsten überzeugenden Bildschirm im Sortiment.

Gebogener Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 von hinten
Gebogener Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 von hinten
Corsair Xeneon Flex 45WQHD240: Flach (links) und gebogen (rechts) gleichzeitig
Corsair Xeneon Flex 45WQHD240: Flach (links) und gebogen (rechts) gleichzeitig

Am Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 kann kritisiert werden, dass er nicht in der Höhe angepasst werden kann. Zudem werden zwar 30 Watt Power Delivery geboten, leistungshungrige Notebooks lassen sich damit unter Volllast aber nicht ausreichend versorgen. Ob das Bildformat und die Auflösung gefallen, lässt sich nicht pauschal für alle Spieler beantworten. 49-Zoll-Monitore mit 32:9-Format bieten mit 5.120 × 1.440 Pixeln mehr Bildinhalt und entsprechen zwei 27 Zoll großen QHD-Displays, lassen sich jedoch nicht mehr auf einen Blick erfassen wie die breiten 45 Zoll des Xeneon Flex.

ComputerBase-Empfehlung für Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED

ComputerBase hat den Xeneon Flex 45WQHD240 leihweise unter NDA von Corsair zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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Titbit raises 150,000 euros in its second investment round

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titbit

Three years ago, two entrepreneurs from Barcelona They launched an innovative project within the audiovisual production sector. Arnau Seix and Adrià Coll They founded the digital video startup, Titbit, weeks before COVID broke out, and in the middle of the pandemic they managed to raise their first round of investment. Three years later and with a consolidated project, the production company closes a new capitalization in which he has once again raised 150,000 euros.These rounds of adjusted capital allow us to grow and evolve in a conscious and reasonable way, without having to make disproportionate growth promises that imply making investments at a frenetic pace”explains Arnau Seix, who together with his partner and co-founder is committed to continuing to strengthen the bases to achieve the objectives set.

On this occasion, Titbit has given entry to reference investors in the world of advertising, and among them stands out one of the leaders in the sector, Juan Manuel de la Nuez, a professional with extensive experience and former CEO of the Wunderman Thompson agency. “In my professional career, I have met clients many times to whom the issue of content production for external communication or even internally, it was a real headache for them, since the agencies could not respond competitively in time or cost, and neither could the production companies. For this reason, when I got to know Titbit, I understood that it is a solution that responds to these headaches and therefore represents a clear potential for growth and investment.”.

With this round, Titbit aims to increase its national expansion, both commercially and in product development. The startup’s headquarters are located in Barcelona and also has an office in Madrid. “We want to create a commercial network that allows us to help other countries to achieve more agile and economical productions, since we have confirmed that the creation of digital content suffers the same problems outside our borders”. In addition, the celebration of the third anniversary of the startup coincides with a change of corporate image and the launch of the new website, which is in line with continuing to innovate in the sector, reflecting the value of its disruptive proposal.

Regarding the evolution of the project in the short and medium term, at a time of economic uncertainty like the current one, companies apply budget cuts in marketing and advertising, but even so they need to communicate more than ever, since they must compensate for the loss of sales caused by the crisis. “Many brands are looking for a new way to produce their content for digital channels, and this is where Titbit’s proposal becomes more relevant than ever”, explains Arnau Seix, who also sees international markets as an interesting option to continue growing.

“In these three years we have seen how big brands have connected with our message: closed and transparent prices, much more agile productions (maximum 15 days) and unlimited rights of use in all their pieces”. Stephanie SalvatMarketing Manager of Hoteles Hesperia, tells about his experience with Titbit that “It is the first production company I know and with which I collaborate that has such a clear differential value proposition”.

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Creek Technologies acquires Imburse to improve the payment experience

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thumbnail IMBURSE DUCK CREEK 1

Operation of great importance in the insurance industry. Smart solutions provider, Creek Technologys, has just announced the definitive agreement of the purchase of Imburse Paymentsa modern payment platform based in Switzerland.

The payment solution software-as-a-service (SaaS) native on the cloud de Imburse is designed for the insurance sector. It offers greater ease and efficiency in insurance transactions end to end. In addition, Imburse enables insurers to quickly connect to the entire payments ecosystem at lower cost, seamlessly integrate into existing financial infrastructure and processes, and manage multiple partners for collections and disbursements, all in one place.

The platform is consumer-oriented and offers policyholders a flexible and easy-to-use checkout experience, as well as the possibility of directing payments quickly and safely.

As part of Duck Creek, Imburse will continue to serve its current customer base and markets, while accelerating expansion goals to new customers throughout Europe, North America and Asia-Pacific. Although Imburse will continue to be available as a standalone, the platform will be fully integrated with Duck Creek’s suite of technology solutions, further enabling insurers’ digital transformation goals through modern tools.

Product for the global industry of the sector

“Imburse has developed a great product for the global insurance industry that is not only easy to integrate and implement, but also offers insurers incredible flexibility and payment options”said Mike Jackowski, CEO of Duck Creek Technologys. “Imburse has a robust team that represents the core values ​​of Duck Creek. They have deep experience across the payments ecosystem and will help extend Duck Creek’s leadership in the insurance industry.”

“Being a part of Duck Creek will further accelerate our mission to simplify the way businesses around the world access the global payments ecosystem,” said Oliver Werneyer, CEO of Imburse. “We are excited to be a part of Duck Creek and to work together to deliver modern technology innovations that will transform the insurance industry of the future.”

The acquisition remains subject to customary closing conditions and is expected to close during the second fiscal quarter of 2023.

The Creek Technologys entry acquires Imburse to improve the payment experience is original of MuyPymes

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The Community of Madrid chooses EAE Business School as project accelerator

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EAE Business School Campus 1

EAE Business School Madrid, which is part of Planeta Formación y Universidades, has been chosen by the Community of Madrid What innovative project accelerator of entrepreneurship, in collaboration with other prestigious entities such as Lanzadera and Wayra. This initiative is expected to contribute to accelerating 50 new ideas and projects.

Within the framework of the Recovery, Transformation and Resilience Plan, financed by the European Union – Next Generation fund, the business school has been chosen as the head of this initiative in Madrid whose objective is to promote entrepreneurship and the talent of the region, strengthening the value chain of the cultural and creative industry and, therefore, stimulating the recovery of the Spanish economy.

«Being the only educational institution chosen by the Community of Madrid as an accelerator agent is an important recognition of which we are very proud. Collaboration in this project reinforces the great work that EAE Business School Madrid is doing to promote entrepreneurship and innovation, vital aspects for our school. In addition, this initiative reinforces our commitment to position EAE Business School Madrid as a key school for attracting young entrepreneurs with disruptive and creative ideas that will lead the future of the business and economic ecosystem in Madrid and, therefore, in Spain.”says Javier Almazán, Director of EAE Business School Madrid.

Flexibility and adaptability of business projects

The accelerator and its development programs will contribute to increasing the flexibility and adaptability of new business projects, in a global context of continuous change. Its objective is not only focused on providing capital through seed investmentsbut also in accompanying ideas with high growth potential in order to implement them successfully.

To this end, EAE Business School Madrid will play the role of mentor and tutor to entrepreneurs, offering intensive training programs and thus contributing to generating an ecosystem of cooperation and communication with other agents and strategic entities.

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In addition, this mentoring will boost the transformation of cultural activities towards digitization thanks to the incorporation of new Technologys in projects, favoring synergies between the cultural and creative industry with other economic sectors. For this reason, the collaboration of EAE Business School Madrid will improve access to financing for cultural projects, accelerating the professional growth of entrepreneurs and companies.

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